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Was ist Krav Maga?
Krav Maga ist ein leicht erlernbares, defensives Selbstverteidigungssystem, Der Name stammt aus dem hebräischen und bedeutet, direkt übersetzt, Kontaktkampf.

Die im Krav Maga verwendeten Techniken beruhen auf einfachen Prinzipien und bauen auf den bei jedem Menschen vorhandenen, natürlichen Reflexen auf, sind so einfach zu erlernen und mit geringem Trainingsaufwand leicht zu verinnerlichen.

Krav Maga ist ein System, welches sich Tag für Tag, weltweit in realen Gefahren Situationen bewährt und ständig weiterentwickelt wird.

Sinn und Ziel des Trainings ist es, diese intuitiven Bewegungsabläufe in Stress- und Hochstresssituationen abzurufen.

Geschichte
Geistiger Vater und Gründer des heute bekannten Systems Krav Maga ist Imrich Lichtenfeld (hebräisch: Imi Sde-Or).

Aufgewachsen in Bratislava, war Imrich ein leidenschaftlicher Sportler und erfolgreicher Wettkämpfer im Boxen und Ringen, hier erzielte er auch seine Wettkampf erfolge, unter anderem zählten aber auch Turnen und Tanzen zu seinen sportlichen Aktivitäten.
Imi lernte auserdem Jiu Jitsu bei seinem Vater (Polizist) der Polizisten in Bratislava in Selbstverteidigung unterrichtete.

Als die Gewalt gegen die jüdische Zivilbevölkerung in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts zunahm schloss Imi Lichtenfeld sich mit einer Gruppe gleichgesinnter Sportler einer Schutztruppe an, die die jüdischen Wohnviertel gegen die antisemitischen Übergriffe beschützte.
1940 floh Imi Lichtenfeld aus dem größtenteils von Nationalsozialisten besetzten Europa und diente, nach einer kräftezehrenden Reise, zwei Jahre unter britischem Kommando in der Tschechischen Legion in Nordafrika und im mittleren Osten, bevor er die Einreisegenehmigung nach Palästina erhielt.

Imrich Lichtenfeld
Fight Or Flight Defence

Fight Or Flight . . ?
Fight-Or-Flight ist ein von dem US-amerikanischen Physiologen Walter Cannon (1915) geprägter Begriff (engl. fight or flight „Kampf oder Flucht“).

Die Fight-or-Flight-Reaktion beschreibt die rasche körperliche und seelische Anpassung von Lebewesen in Gefahrensituationen als Stressreaktion.

Während der Fight-or-Flight-Reaktion veranlasst das Gehirn, dass durch Nervenbahnen des vegetativen Nervensystems Impulse an das Nebennierenmark gesendet werden, die dort eine schlagartige Freisetzung von Adrenalin bewirken, das u.a. das Herzminutenvolumen, die Körperkraft (Muskeltonus) und die Atemfrequenz erhöht.

Beim Menschen kann ein "Adrenalinstoß" in Gefahrsituationen mit körperlichen Anforderungen sehr hilfreich sein, jedoch kommt es im Zusammenhang mit dem Fight-or-Flight-Syndrom häufig auch zu Affekthandlungen.

Die Fight-or-Flight-Reaktion beruht auf einer positiven Rückkopplung zwischen Nebennierenmark und Sympathikus.

(Quelle: Wikipedia)